Im Juli 2018 waren wir in Toronto (Kanada) auf dem ISA 2018 Congress. Mit insgesamt drei Vorträgen hatten wir uns viel vorgenommen für diese Tagung, bei der sich die global organisierte Soziologie trifft. Glücklicherweise waren unsere Präsentationen gut über die Woche verteilt, sodass wir in keinen unnötigen Stress gerieten. Zunächst stellte Kornelia Sammet erste Ausarbeitungen zur Gruppe der Irish Traveller vor (Titel: ‘Irish Travellers: The Identity Construction of an
Indigenous Ethnic Minority within the Irish Society’), die wir bei unserem ersten Feldaufenthalt in Irland trafen. Aus diesem Vortrag entsteht nun bereits ein Aufsatz zu Sprach- und Verständigungsschwierigkeiten bei der Forschung in nichtmuttersprachlichen Kontexten.

Im RC ‘Alienation Theory and Research’, in dem wir bereits beim ISA Forum 2016 in Wien unsere Arbeit vorstellen durften, präsentierte Franz Erhard unter dem Titel ‘How Deprived People Experience Their Exclusion via Today’s Welfare Regimes.’ Erkenntnisse und theoretische Weiterentwicklungen aus seinem Dissertationsvorhaben. Abschließend stellten wir auch auf der ISA 2018 unser paper zu den Foodbanks im UK und Irland zur Diskussion (Titel: ‘Foodbanks und Tafeln: Faith-based and SEcular Institutions of Food Provision for People in Need’). Unter dem Sessiontitel ‘Rethinking the Religion and Social Policy Nexus at a Global Level’ kam es auch hier zu einer äußerst anregenden Diskussion, durch die wir am Thema weiterdenken können – auch wenn zunächst andere Texte anstehen.